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Welche Geschlechtsidentität mein Kind hat, kann es nur selbst herausfinden. Es ist dabei wichtig, dass wir für unser Kind einen Entwicklungsspielraum schaffen, in dem es sich mit seiner ganzen Persönlichkeit möglichst frei entfalten kann.

Für uns stehen die Bedürfnisse unserer Kinder im Vordergrund. Es gilt also: zuhören, auf Augenhöhe begegnen, ernst nehmen, die benannte Geschlechtszugehörigkeit anerkennen und ergebnisoffen begleiten. Nur so kann die Gefahr psychischer Verletzungen in einer Gesellschaft, in der immer noch festgefahrene Geschlechterrollen dominieren, reduziert werden.

Ab Eintritt in die Pubertät können medizinische Behandlungen (zur Angleichung der körperlichen Erscheinung an die eigene Geschlechtswahrnehmung) notwendig werden.
Bei psychischer Belastung (innere & familiäre Konflikte, erlebte Ausgrenzung) kann es sinnvoll sein psychotherapeutisch ausgebildete Fachpersonen aufzusuchen. Hierbei ist es sinnvoll, fachkundige und dem Thema positiv gegenüberstehende Personen zu kontaktieren.